energetischer Steckbrief für Wohngebäude – Energieausweis

Immer wieder hören Hausbesitzer aber auch Mieter den Begriff  „ENERGIEAUSWEIS“ und das man Vermieter/Verkäufer einer Wohnung oder Immobilie zur Vorlage verpflichtet ist. Bei Misachtung drohen sogar Bußgelder in Höhe von bis zu 15.000 Euro. Doch was ist ein Energieausweis und was sagt dieser aus?

Sowohl Energiepass als auch Energieausweis werden im deutschen Sprachgebrauch synonym verwendet – meinen also das Gleiche. Sie dokumentieren und bewerten auf bis zu vier Seiten die energetische Qualität eines Gebäudes und geben einen schnellen Überblick, mit welchen Kosten und Aufwendungen für die Beheizung des betreffenden Gebäudes/Wohnung gerechnet werden muss. Ähnlich der Skalierung von Haushaltsgeräten, findet anhand der Referenzdaten des Gebäudes im grünen, gelben oder roten Bereich auf einer Farbskale ein Vergleich statt.
Als Regelungsinstanz dient in Deutschland die sogenannte Energieeinsparverordnung, kurz (EnEV).

Die EnEV unterscheidet dabei den bedarfsorientierten Energieausweis und den verbrauchsorientierten Energieausweis für Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude.
Daraus ergeben sich vielfältige Regelungen für Neubauten, Bestandsgebäude und verschiedene Sonderfälle.  

Nachstehend finden Sie vertiefende und weiterführende Links und Informationen rund um das Thema Energieausweis, Kosten, Pflichten und mögliche Aussteller.

Weiterführende Inhalte der EA.NRW

Weiterführende Inhalte der Verbraucherzentrale NRW finden Sie hier sowie ein Infoblatt.

06.03.2015

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ehuth / pixelio.de