Sundern-Endorf

Standort
Endorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Sundern im Hochsauerlandkreis in Südwestfalen, in dem aktuell circa 1.700 Einwohner leben.

Projektidee

Im Juli 2014 endete in der St. Sebastian-Schule in Sundern-Endorf endgültig der Unterricht. Die in den vergangenen Jahren noch als Teilstandort geführte Dorfschule wurde geschlossen. Eine alternative Nutzung durch die Stadt Sundern steht bislang nicht in Aussicht. In der „Zukunftswerkstatt Endorf“, einem Arbeitskreis Endorfer Bürger, wurde deshalb die Idee entwickelt, die Schule zu einem Bildungs- und Demonstrationszentrum für regenerative Energien und Umweltkunde der Stadt Sundern und auch der Region Südwestfalen umzuwidmen, in deren Zentrum die Ortschaft Endorf liegt. Zugleich soll sie zum Kern und Katalysator eines energieautarken Dorfes werden, dass sich überwiegend oder ausschließlich aus regenerativen Energien selbst versorgt.

Der Ideenfindungsprozess ist offen, d.h. es sind jederzeit neue Ideen willkommen, die dann auf Machbarkeit untersucht werden. Angemeldet werden können diese bei Christian Klett oder anderen Mitgliedern der „Zukunftswerkstatt Endorf“.

Ansprechpartner der „Zukunftswerkstatt Endorf“ im Rahmen der Überlegungen zu „Dorf ist Energie(klug)“ sind u.a.:  

• Christian Klett
•
 Andreas Meisterjahn
• Holger Hengesbach

Alle Einwohner die sich engagieren möchten sind herzlich willkommen. Weitere Infos finden Sie hier.

Internetpräsenz

www.sundern-endorf.de


Zukunftswerkstatt Endorf stellte Projektideen zur Nutzung der Schule vor

Tag der offenen Tür mit Projektvorstellung zur Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Sankt-Sebastian-Grundschule Endorf zieht über 120 Besucher an.
 Gut ein Jahr nach der durch die Zukunftswerkstatt Endorf initiierten Ideenwerkstatt zur zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten des Schulgebäudes im Huxenweg, stellten die beiden aussichtsreichsten Arbeitsgruppen Ihre Projektideen am vergangenen Samstagnachmittag vor.

Das Gebäude mit seinen 6 hellen Klassenräumen und den großzügigen Außenanlagen bildet nicht zuletzt durch seine geographische Lage, direkt neben Kirche und Kindergarten, das Herz des Ortes. Als die Bemühungen, den Schulstandort zu halten, im vergangenen Jahr scheiterten war umgehend klar, dass man dafür sorgen wolle, dass das Gebäude nicht allzu lange leer steht. Zum einen, um die Stadtkasse zu entlasten. Zum anderen, um den Bewohnern aus Endorf und Umgebung weiterhin die Nutzung des Dorfmittelpunktes zu ermöglichen.

Das Projekt „Wohnen im Quartier“ unter der Leitung von Franz-Josef Rademacher geht gezielt auf den demographischen Wandel ein. Mit der Umsetzung dieses Projektes soll ermöglicht werden, dass ältere oder behinderte Menschen, nicht nur aus Endorf, ihren Lebensabend in Endorf verbringen können. Im Gebäude könnten barrierefreie Appartements für Wohnen mit Betreuungsangebot entstehen. Ergänzend ist auch eine Seniorenwohngemeinschaft denkbar, wie sie schon an vielen Orten verwirklicht ist. Zudem könne man gleichzeitig Räumlichkeiten für mobile Arztsprechstunden, Krankengymnastik, Fußpflege u.ä. einrichten, die sowohl von Bewohnern dieser Wohnanlage, als auch von anderen Endorfern genutzt werden könnten. Sogar ein kleiner Dorfladen mit angeschlossenem Café zur einfacheren Selbstversorgung und Aufrechterhaltung sozialer Kontakte sei denkbar.

Das Projekt „Energie- und Klimaakademie“ bietet ebenfalls viel Gestaltungsspielraum. Christian Klett, Leiter der Projektgruppe, hatte mit seinem Team für den Tag der offenen Tür ebenfalls viele gehaltvolle Informationen zusammengetragen. Im Idealfall verwandele sich das ehemalige Grundschulgebäude in ein Bildungs- und Demonstrationszentrum für regenerative Energien und Umweltkunde gepaart mit dem Vorzeigeprojekt eines Ortes, der sich mit eben diesen regenerativen Energien aus Blockheizkraftwerk, Solaranlagen etc. selbst versorge. Somit könne Endorf mit seiner Akademie ein Ausflugsziel für Schulklassen, Studenten, Vereine und Gemeinden der Region Südwestfalen und darüber hinaus werden. Mit dieser Idee hat die Projektgruppe bereits am Ideenwettbewerb „Dorf ist Energie(klug)“ teilgenommen und wird nun von der Südwestfalen Agentur unterstützt.

Der Tag der offenen Tür wurde durch die Volksbank Sauerland eG und die Bäckerei Tillmann unterstützt. Neben „Jung und Alt“ aus Endorf und Umgebung zählten auch diverse Vertreter des Sunderner Stadtrates, der Stadtverwaltung und auch der Bürgermeister zu den Besuchern. Der ZWE wurde zugesagt, dass die Veräußerung des Gebäudes zunächst zurückgestellt werde, damit der Eigeninitiative ausreichend Möglichkeit zur Umsetzung gegeben werde. Nach Sichtung der beiden Projekte hatten alle Besucher in der ehemaligen Pausenhalle bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, sich über die Ideen noch einmal auszutauschen und schriftlich Ihre Meinung auszudrücken und/oder Ihr weiteres Interesse zu bekunden. Fazit: „Endorf befindet sich auf einem spannenden Weg…“

16.06.2015


Zukunftswerkstatt Endorf stellt am 6. Juni Projektideen zur Nutzung der Schule vor
Am 6. Juni öffnet die Zukunftswerkstatt Endorf die Türen der seit letztem Jahr geschlossenen Sebastianschule. Dort, wo I-Männchen früher die Schulbank drückten, stellen dann zwei Projektgruppen von 14 bis 17 Uhr ihre Ideen für die künftige Nutzung der Schule vor. „Wohnen im Quartier“ und „Energie- und Klimaakademie“ lauten die Projektnamen. Zwei Ideen, die unterschiedlicher nicht sein können. Eins ist aber bei beiden Projektideen gleich: Die Schule soll auch künftig ein Mittelpunkt des Dorfes sein – nur eben anders als früher.  Beide Ideen können zudem wichtige Impulse für die Dorfentwicklung geben und vielleicht funktionieren sie sogar gemeinsam. Alle Endorfer Bürger sind eingeladen, sich die Projektvorstellungen anzuschauen, ihre Meinung dazu abzugeben und bei der Umsetzung mitzuwirken.

„Für Endorfer, für Sunderner und generell für Südwestfalen - denn Endorf liegt praktisch in der Mitte der Region“, erklärt Andreas Meisterjahn.  Zugleich soll die Schule zum Kern eines „energieklugen“ Dorfes werden, das sich überwiegend aus regenerativen Energien selbst versorgt. Aus diesem Grund hat die Projektgruppe am Ideenwettbewerb „Dorf ist Energie(klug)" teilgenommen.

Weitere Informationen finden Sie hier in Endorf-Aktuell.

02.06.2015