Freudenberg-Oberfischbach

Standort
Oberfischbach ist ein Ortsteil der Stadt Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Südwestfalen, in dem aktuell rund 1000 Einwohner leben.

Projektideen
Die Bandbreite der Ideen in Oberfischbach reicht vom Bildungsprojekten mit Kindergarten und Schule, über ein mögliches Dorfauto-Projekt, das Thema Heizungspumpen und bündelt sich im Bereich der allgemeinen Sensibilisierung.

Der Ideenfindungsprozess ist  offen, d.h. es sind jederzeit neue Ideen willkommen, die dann auf Machbarkeit untersucht werden. Angemeldet werden können diese bei Achim Loos, Ortsvorsteher von Freudenberg-Oberfischbach oder anderen Mitgliedern des Initiativkreises „Dorf ist Energie(klug)“.

Derzeit Mitglieder des Initiativkreises „Dorf ist Energie(klug)“:
Achim Loos
• Lars Gieseler
• Ingrid Rau
• Benjamin Grim 
• Theo Schwarz
• sowie Sarah Vanrobaeys (Stadt Freudenberg).

Alle Einwohner die sich engagieren möchten sind herzlich willkommen.

Internetpräsenz
www.oberfischbach.info


Oberfischbacher Solarbootrennen

„Volle Kraft voraus“ hieß es beim 1. Oberfischbacher Solarboot-Rennen. Im Rahmen des Kartoffelfestes der Heimatfreunde wurde der Wettbewerb von der Jungenjungschar des CVJM Oberfischbach im Rahmen der Oberfischbacher „KlimaKids“ angeboten.

Zum Solarboot-Rennen wurde jedem interessierten Teilnehmer ein Bausatz aus Solarzelle, Motor und Antriebswelle mit Schiffschraube kostengünstig zur Verfügung gestellt. Nun galt es in der Gruppe, alleine oder mit Unterstützung der Eltern, das schnellste Boot zu bauen und beim Wettbewerb zu Wasser zu lassen.

Ein kurze Testphase für alle, einige Vorläufe zur Vorentscheidung und dann der Finallauf zeigten Stärken und Schwächen der Boote. Hier eine kleine Verbesserung und dann ein kurzes Warten bis die kleine Wolke die Sonne wieder freigab und es konnte losgehen – volle Sonnenkraft voraus . Neben den schnellsten Boote wurde natürlich auch das schönste und kreativste Boot ausgezeichnet.

Ebenfalls ein Ergebnis der „KlimaKids“ ist das Energiememory. Für Grundschule und Kindergarten baute Ortsvorsteher Achim Loos zu Beginn des neuen Schuljahres dieses Spiel. „Ein Grad runter-Energiesparwunder“ und weitere bebilderte Hinweise zum Energiesparen gilt es unter den 16 Tafeln paarweise aufzudecken. Beide Aktionen fanden im Rahmen der „Oberfischbacher KlimaKids“ statt ,einer Aktion in der sich die Dorfgemeinschaft, der Kindergartens , die Grundschule und in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Dorf ist Energie(klug)“ der Südwestfalen Agentur im Laufe des Jahres mit dem Thema Umwelt, Klima und Energie befasst haben.

27.09.2016

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Quelle: Achim Loos

Startschuß zum Bau der Matschanlage gefallen

Die evangelische KinderTagesstätte "Arche", die Grundschule Oberfischbach und die Dorfgemeinschaft Oberfischbach (ARGE) erarbeiten im Rahmen von "Dorf ist Energie(klug)" gemeinsam vielfältige Bausteine zur Kinder- und Jugendumweltbildung im Kontext des Klimaschutzes. Hier lautet das Motto: KlimaKids Oberfischbach. Die Sensibilisierung der Kinder für einen guten Umgang mit unserer Umwelt gelingt am besten durch Bewusstsein schaffende Erfahrungen, die den Kindern verdeutlicht, welche Verantwortung jeder von ihnen hat und was Klimaschutz bedeutet (Energiespardetektive, Exkursionen etc.).
Im Rahmen der verschiedenen Bausteine der KlimaKids Oberfischbach ist ein weiteres Projekt, den bisherigen Sandspielplatz der evangelischen KinderTagesstätte "Arche", in einen "Wassererlebnis Spielplatz" umzugestalten. Endlich ist es soweit und der Bagger holt den alten Sand aus der Grube. Die Kinder verfolgen mit Spannung jede Tätigkeit. Noch fehlen ein paar Unterstützer zum Erfolg des Projektes.

Die VR Bank Freudenberg-Oberfischbach unterstützt die Ideen der KlimaKids Oberfischbach und hat gemeinsam ein Crowdfunding-Projekt daraus gemacht.

Hier geht es zur Plattform auf der Sie das Projekt in der KiTa "Arche" unterstützen können.


KlimaKidsOberfischbach - Experiment "Müll"

Bei einem Spaziergang im Wald haben die Kinder der "evang. Kindertagesstäte Arche Oberfischbach" verschiedene Dinge wie z.B. leere Glasflaschen, Dosen Plastikbecher…sogar ein Kleidungsstück gefunden. Die Kinder waren entsetzt und sofort war ihnen klar – das gehört da nicht hin. Wir haben uns daraufhin mit dem Thema Müll beschäftigt und ein Experiment gestartet:

In unserem Garten der Einrichtung haben wir zwei Löcher gegraben. In Eines haben wir den Müll aus dem Wald gegeben und in das Andere Schalen von Bananen, Möhren und andere Obstabfälle. Nach zwei Wochen haben wir die Löcher aufgemacht und konnten beobachten, dass der Biomüll dabei ist zu verrotten und der andere Müll nicht. Dann haben wir die Löcher wieder zugeschaufelt.

Nach weiteren 9 Wochen haben wir gemeinsam zum Abschluss des Projekts die Stellen nochmal geöffnet um nachzusehen. Das Ergebnis: Die Obst- und Gemüseabfälle waren komplett verrottet und die Flaschen, Dosen und Becher jedoch noch fast unverändert geblieben. Daraufhin haben wir den Müll in die entsprechenden Tonnen sortiert: die Plastikbecher in den Gelben Müll, die Dose in den Restmüll und die Glasflaschen haben wir bei einem Spaziergang in den naheliegenden Glascontainer gebracht. Die Vorstellung, dass in unserem Wald über viele Jahre Müll, der nicht verrottet liegen bleibt und „vielleicht sogar Tiere daran sterben“, so die Aussage der Kinder, hat sie sehr lange noch bewegt. Bei jedem Spaziergang werden wir nun aufmerksam gemacht auf achtlos weggeworfenen Müll!! Offensichtlich war dies eine nachhaltige Erfahrung für die Kinder.

22.09.2016

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Der im Wald gesammelte Müll wird eingegraben.
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So sehen die Obstabfälle nach 2. Wochen aus...
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...und so die Dose, Flasche und Kleidung nach 11. Wochen.

So macht Lernen Spaß: begeisterte Kinder beim Techniktag in Oberfischbach

Neugier genügt. Und davon hatten die Jungen und Mädchen am Freitag (2. September 2016) auf dem Schulhof der Grundschule Freudenberg-Oberfischbach mehr als genug. Warum heizt Wasser in einem langen schwarzen Schlauch so schnell auf? Wie bringt man eine Glühbirne zum Leuchten? Oder was treibt das Miniatur-Windrad und das LEGO-Karussell an? Diese und viele weitere Fragen wurden den rund 300 Kindern ebenso informativ wie lehrreich beantwortet. Der „NeugierExpress“, interaktives Technik-Lern-Programm,  hatte dazu ein gutes Dutzend Stände, Experimente und Mitmachstationen aufgebaut, an denen die Schüler auf naturwissenschaftliche Entdeckungsreise gingen.

Hier geht es zu einem Video vom Techniktag.

Hier finden Sie das Freudenberger Energiesparbuch.

Aber nicht nur das: Zuvor erhielten die Vertreter aller Freudenberger Grundschulen sowie der teilnehmenden Kindergärten und Familienzentren das „Energiesparmalbuch“ überreicht. Mit ihm geht die Entdeckungsreise in den nächsten Tagen im Klassenzimmer oder Gruppenraum weiter: Kindgerecht illustriert werden hier Energiespartipps für das eigene Umfeld vermittelt. Dass die Fenster nicht dauerhaft gekippt werden sollten, der Wasserhahn beim Zähneputzen zugedreht wird oder der Deckel beim Wasserkochen auf den Topf gehört, ist für die Jungen und Mädchen aus Freudenberg spätestens jetzt kein Geheimnis mehr.

Bürgermeisterin: "Ihr habt wirklich ein Zeichen gesetzt"

„Ihr habt als ‚KlimaKids’ hier in Oberfischbach wirklich ein Zeichen gesetzt“, freute sich Freudenbergers Bürgermeisterin Nicole Reschke bei der offiziellen Übergabe der Energiesparmalbücher. „Ihr geht als Vorbilder voran und zeigt, wie wichtig Klimaschutz ist.“ Auch Jutta Capito, 1. Stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein, lobte das Engagement der Kinder. „Wir haben in den vergangenen 100 Jahren viel zerstört. Jeder kann beim Klimaschutz mitmachen – und das tut ihr.“ Naturgemäß sah Jörg Padtberg, Vorstandsmitglied der VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach, in der Aktion auch einen Spareffekt: „Spare Energie, wenn du sie hast, dann hast du später eine bessere Zukunft“. Ortsvorsteher Achim Loos und Lars Ole Daub, Projektmanager der Südwestfalen Agentur, schickten die neugierigen Jungen und Mädchen mit einem klaren Auftrag auf Entdeckungsreise: „Probiert einfach aus, habt Spaß dabei und lernt möglichst viel.“ Und das ließen sich die aufgeregten Schüler nicht zweimal sagen.

Im Rahmen der südwestfälischen Projekts „Dorf ist Energie(klug)“ waren die Schüler der dritten und vierten Klasse bereits im Frühjahr zu „Energiespardetektiven“ ausgebildet worden und besuchten das „NaturGut Ophoven“ sowie das „Odysseum“.

05.09.2016


KlimaKids Oberfischbach - KiTa Matschanlage durch Crowdfunding

Die evangelische KinderTagesstätte "Arche", die Grundschule Oberfischbach und die Dorfgemeinschaft (u.a. Arbeitsgemeinschaft Oberfischbach) erarbeiten im Rahmen von "Dorf ist Energie(klug)" gemeinsam vielfältige Bausteine zur Kinder- und Jugendumweltbildung im Kontext des Klimaschutzes. Hier lautet das Motto: KlimaKids Oberfischbach. Die allgemeine Sensibilisierung und Beusstsein schaffende Erfahrungen zeigen den Kindern individuell auf, welche Verantwortung jeder von ihnen hat und was Klimaschutz bedeutet (Energiespardetektive, Exkursionen etc.).

Im Rahmen der verschiedenen Bausteine der KlimaKids Oberfischbach ist ein weiteres Projekt, den bisherigen Sandspielplatz der evangelischen KinderTagesstätte "Arche", in ein "Wassererlebnis" umzu gestalten. 

Viele schaffen mehr! Neben der geneuen Projektinformation finden Sie auf der folgenden Seite der KiTa auch einen innovativen Ansatz zur Finanzierung von Bürger-(energie)projekten. Crowdfunding ist hier das Stichwort. Die VR Bank Freudenberg-Oberfischbach unterstützt die Ideen der KlimaKids Oberfischbach und hat gemeinsam ein Crowdfunding-Projekt daraus gemacht.

Hier geht es zur Plattform auf der Sie das Projekt in der KiTa "Arche" unterstützen können.

Doch was ist Crowdfunding?

26.07.2016

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Quelle: KiTa "Arche" Oberfischbach 2016

Eröffnung der Kinderwerkstatt – Evang. Kita Arche Oberfischbach

Die Spende der Kinder- und Jugendstiftung des Kirchenkreises Siegen machte es möglich, dass in einem unbeachteten Kellerraum der evang.  Kita Arche eine Kinder-Werkstatt eingerichtet werden konnte. Den Mädchen und Jungs steht darin von der Bohrmaschine bis zur Säge, Holz und dem notwendigen Gehörschutz alles zur Verfügung, was sie sich gewünscht hatten.

Die feierliche Eröffnung fand im Beisein aller Kinder und „der Kleinen Lotta“ (einer Handpuppe) statt, die das Projekt Handwerk durch ihre kindliche Betrachtungsweise belebt hat.  Sicher war Lotta auch wegen des zünftigen Handwerkerfrühstücks, in Form von heißen Würstchen mit Senf zu Gast.

Dank der tatkräftigen Unterstützung zweier überaus fleißigen, ehrenamtlich tätigen Senioren (Kita – Großvater und Vater einer Mitarbeiterin) wurde der ehemalige Kellerraum in eine attraktive Werkstatt umgestaltet,  die zum gemeinsamen Schaffen einlädt. Wer nun im Umfeld des Kindergartens unterwegs ist, kann intensive Arbeitsgeräusche vernehmen, denn die ersten Werke wurden bereits in Angriff genommen.

Weitere Infos zum Projekt "Hand in Hand mit dem Handwerk" finden Sie unten. Bitte scrollen.

24.06.2016


„Achtung - fertig - Hände los“: Klimaschutz kindgerecht erleben - Oberfischbacher „KlimaKids“ zu Besuch auf NaturGut Ophoven und im Odysseum

Was ist eigentlich Klimawandel? Wie wird aus Küchenabfällen Strom produziert? Warum kann man mit der Sonne das Auto auftanken? Diese und viele andere Fragen stellen die „KlimaKids“ aus Oberfischbach bei zwei spannenden Exkursionen im Rahmen der Teilnahme von „Dorf ist Energie(klug)“. Denn gleich zwei lehrreiche Exkursionen standen für die „KlimaKids“ aus Oberfischbach auf dem Programm.

Zuerst ging es für neun Kinder der evangelischen Kita „Arche“ und 41 der Grundschule gemeinsam zum NaturGut Ophoven nach Opladen. Das Erlebnisprogramm des Außerschulischen Lernorts besteht zurzeit aus über 70 interessanten und anschaulichen Angeboten. Das NaturGut arbeitet nach den Grundsätzen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Es geht darum, die heutigen Bedürfnisse zu befriedigen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen leer ausgehen. Im NaturGut besuchten die Freudenberger unter anderem die „EnergieStadt“ und machten sich im Rahmen eines Workshops auf die Suche nach dem „KlimaGlück“. „Achtung – fertig – Hände los“ hieß das Kommando auf dem Gelände des KlimaErlebnisParks.

Einige Tage später war das Kölner Abenteuermuseum „Odysseum“ Ziel der jungen Exkursionsteilnehmer. „Energie – entdecken, erleben und verstehen“ heißt dort eine aktuelle Ausstellung. Auf einem Energie-Lernspielplatz wird dort unter anderem kindgerecht erklärt, wie erneuerbare Ressourcen für die Energieversorgung der Zukunft genutzt werden können.

Möglich wurden die Exkursionen durch die Unterstützung aus der Praxisstudie „Dorf ist Energie(klug)“, in deren Rahmen bereits einige Tage zuvor die „Energiespardetektive“ der Verbraucherzentrale NRW an der Grundschule ausgebildet wurden. „Klimaschutz beginnt bereits bei den Jüngsten“, erklärt Lars Ole Daub als zuständiger Projektmanager bei der Südwestfalen Agentur. „Umso wichtiger ist es, sie schon früh mit spannenden Beispielen aus ihrem täglichen Lebensumfeld mit dem Thema vertraut zu machen. Es ist toll, welche Ideen hier  zwischen Dorfgemeinschaft, KiTa und Grundschule entstehen.“

Ziel der südwestfälischen Praxisstudie „Dorf ist Energie(klug)“, die unter Federführung der Südwestfalen Agentur GmbH umgesetzt wird, ist das Coaching und die Vernetzung von Dorfgemeinschaften zur Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien, aber auch zur allgemeinen Sensibilisierung. Weitere Infos zum Projekt finden sich unter: www.dorf-ist-energieklug.de

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Klimaschutz auf spannende Weise erleben: Die „KlimaKids“ aus Oberfischbach besuchten jetzt das NaturGut Ophoven und das Abenteuermuseum „Odysseum“ in Köln. (Foto: privat)
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Klimaschutz auf spannende Weise erleben: Die „KlimaKids“ aus Oberfischbach besuchten jetzt das NaturGut Ophoven und das Abenteuermuseum „Odysseum“ in Köln. (Foto: privat)

KlimaKids Oberfischbach - Aktion "Tolle Knolle"

Oberfischbacher Schulkinder setzen „Duffeln“

Auch in diesem Jahr führen die Oberfischbacher Grundschule und die Heimatfreunde wieder die Aktion „Tolle Knolle - vom eigenen Feld“ durch Diese passt hervorragend in das Aktionsjahr "KlimaKids Oberfischbach" des örtlichen Projektteams. Dabei stand in den vergangenen Tagen wieder das Kartoffelpflanzen an. Klima-gesunde Ernährung ist bedeutet nicht nur weniger Verzehr von Wurst- bzw. Fleischprodukten und mehr Obst respektive Gemüse Verzehr, sondern insbesondere der saisonale Vorrang von Produkten aus der Region. Dies haben die Schulkinder auch in diesem Jahr wieder gelernt. Nach dem Motto: Kurze Wege statt weite Transporte.

Die dritten Klassen der Grundschule Oberfischbach bestellten schon im vierten Jahr infolge ihren eigenen Kartoffelacker. Bei Sonnenschein machten die Kinder eine Wanderung zum Kartoffelacker, der sich auf einem Berg unweit der Schule befindet. Ortsvorsteher Achim Loos erläuterte allen Kindern die vorbereitenden Arbeiten, die Setzkartoffeln und die Arbeit mit der Setzmaschine . Jeder durfte einmal auf der Setzmaschine sitzen und auf holpriger Fahrt über den Acker die Kartoffeln in die Maschine legen. Andere hackten die großen Schollen klein. Zum Abschluss machten Achim Loos und Teo Schmidt mit den Kindern noch eine Traktorfahrt, was für jede Menge Spaß sorgte. Jetzt heißt es die Kartoffeln zu hegen und pflegen.  

Im Herbst geht es dann erneut auf das Kartoffelfeld um die Kartoffeln zu ernten und die „Ausbeute“ des Kartoffelsetzens zu begutachten.

Allen Kindern hat die Arbeit am Kartoffelacker sehr viel Freude bereitet.

03.06.2016


Energiespar-Detektive sind den Stromfressern auf der Spur

41 Oberfischbacher Grundschüler als „Energiespardetektive“ ausgezeichnet

Freudenberg/Südwestfalen, 20. Mai.  Als „Energiespardetektive“ sind am Freitag, (20. Mai 2016) insgesamt 41 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Oberfischbach ausgezeichnet worden. Mit Urkunden bescheinigten Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke und Dr. Konstantin von Normann, Leiter der Beratungsstelle Siegen der Verbraucherzentrale NRW, den Grundschülern feinen Spürsinn bei der Jagd auf Stromfresser.

Im Rahmen des südwestfälischen Projektes „Dorf ist Energie(klug)“ haben die evangelische KiTa „Arche“ und die Grundschule Oberfischbach gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft für dieses Jahr eine Vielfalt an Maßnahmen und Aktionen unter dem Motto „KlimaKids Oberfischbach“ geplant. So auch die „Ausbildungstage“, bei denen Kinder zu echten „Energiespardetektiven“ wurden. Denn neben den üblichen „Verdächtigen“ wie der alten Gefriertruhe und dem Wäschetrockner, kommen die Kinder nun auch versteckten Energieverschwendern auf die Schliche. Mit welchen Verhaltensweisen sie Strom sparen können, haben sie ebenfalls findig in Erfahrung gebracht.

"Mit Spaß zeigen, wie Klimaschutz funktioniert"

„Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit viel Spaß zeigen wir hier Schülern, wie sie das Klima schonen können“, erklärte Dr. Konstantin von Normann. An drei Aktionstagen hatten Bildungsexperten der Verbraucherzentrale NRW die Kinder auf ihre Einsätze als „Energiespardetektive“ vorbereitet. Die Nachwuchsermittler lernten die Elektrogeräte im Haushalt kennen und durften den Umgang mit Messgeräten ausprobieren. Schließlich spürten sie mit Checklisten selbst Stromverschwendung in ihrem eigenen Zuhause auf.

„Hier ist auf spielerische Weise schon früh ein Grundstein gelegt worden für energiebewusstes Verhalten“, lobte Bürgermeisterin Nicole Reschke das Projekt, das unter anderem auf Initiative der Oberfischbacher Dorfgemeinschaft und der Südwestfalen Agentur zustande kam. „Das ist wichtig, weil gerade die junge Generation darauf angewiesen ist, dass wir unsere Energievorräte schonen“, so Ortsvorsteher Achim Loos. „Die Energiespardetektive geben ihre Erkenntnisse auch an ihr persönliches Umfeld weiter. So profitieren Verwandte, Nachbarn und Freunde sofort vom Scharfsinn der jungen Ermittler.“

Ziel der südwestfälischen Praxisstudie „Dorf ist Energie(klug)“, das unter Federführung der Südwestfalen Agentur GmbH umgesetzt wird, ist das Coaching und die Vernetzung von Dorfgemeinschaften zur Produktion und Nutzung erneuerbarer Energien. Weitere Infos zum Projekt finden sich unter: www.dorf-ist-energieklug.de

20.05.2016


Bücherschrank eingeweiht

Den Bürgern der Stadt Freudenberg steht jetzt eine öffentliche Einrichtung der ganz besonderen Art zur Verfügung. Im Kurpark in Oberfischbach, in unmittelbarer Nähe des Kreisels und den Bushaltestellen, übergab RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth einen öffentlichen Bücherschrank an Bürgermeisterin Nicole Reschke. Dieser Schrank steht für die kostenlose Ausleihe von Büchern zur Verfügung. In dem 2,20 Meter hohen und rund 60 Zentimeter breiten Schrank, der von RWE Deutschland finanziert wurde, haben rund 250 Bücher Platz.

Bücher können hier ohne jede Beschränkung heraus- und mitgenommen werden. Aber auch eigene gelesene Literatur kann jeder dort hineinstellen. Die Patenschaft für den neuen Bücherschrank übernimmt Dagmar Irle aus Oberfischbach. Sie schaut hier nach dem Rechten und hält den Schrank in Ordnung. Bürgermeisterin Reschke freut sich über den Bücherschrank, der jederzeit zugänglich ist: „Jetzt können sich die Bürgerinnen und Bürger in Freudenberg rund um die Uhr Lesestoff aus dem Bücherschrank holen oder ihre gelesenen Werke für andere Interessierte einstellen. Ich wünsche mir, dass von dem Angebot reichlich Gebrauch gemacht wird und der eine oder andere gelesene spannende Krimi oder auch das Kochbuch weitere Liebhaber findet. Wir haben den Standort bewusst dezentral ausgewählt, um eine Ergänzung zu unserer Stadtbücherei in Freudenberg zu schaffen – und keine Konkurrenz.“

In immer mehr deutschen Städten und Gemeinden werden solche Bücherschränke aufgestellt. „Dies ist der 117. Bücherschrank, den RWE in seinen Partnerkommunen aufgestellt hat. Diese Schränke sind besonders stabil gebaut und wetterfest, und erfüllen damit alle Anforderungen an ein Stadtmöbel“, sagte Engelberth. Nach Bad Berleburg ist dies der zweite Bücherschrank im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Architekt Jürgen Greve hat den Bücherschrank, der für ihn mehr ein Kunstwerk ist, für die RWE  entwickelt. Eine spezielle Außenbeschichtung, die je nach Jahreszeit eine etwas andere Farbe hat, soll Sprayer abschrecken. Beschädigungen und Missbrauch seien so gut wie gar nicht vorgekommen.

Die Aufstellung des Bücherschranks bildete gleichzeitig den Startschuss des Oberfischbacher Projektjahres, das sich intensiv den Themen Umwelt, Energie und Klimaschutz widmet – entsprechend ist dem Themenkomplex ein eigenes Fach im Bücherschrank gewidmet und zum Start mit einschlägiger Fachliteratur befüllt. „Wir möchten Kinder und Erwachsene sensibilisieren und ihnen zeigen, wie sie selbst im Alltag Energie sparen und somit das Klima nachhaltig verbessern können“, erläuterte Oberfischbachs Ortsvorsteher Achim Loos das Konzept.

Im Rahmen der Praxisstudie „Dorf ist Energie(klug“) der Südwestfalen Agentur sind im Zusammenspiel mit der Grundschule und der evangelischen Kindertagesstätte Arche Oberfischbach vielfältige Maßnahmen geplant – angefangen von den „Energiespardetektiven“ über die „KlimaKids“, ein „Freudenberger Energie-Sparbuch“ bis hin zum Bau eigener Wasserräder im Rahmen der Freudenberger Ferienspiele.  „Die Projektstudie ‚Dorf ist Energie(klug)’ unterstützt Dorfgemeinschaften auf ihrem Weg, mit Hilfe von innovativen, zukunftsweisenden und nachhaltigen Klimaschutzideen und Energiekonzepten eine ganzheitliche Dorfentwicklung voranzubringen“, ergänzt Lars Ole Daub, Projektmanager der Südwestfalen Agentur. „Insofern unterstützen wir die Vorhaben in Oberfischbach selbstverständlich sehr gerne, zumal sie ein wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendbildung sein können.“

18.04.2016


KlimaKids Oberfischbach 2016

In Zusammenarbeit mit der KiTa, der Grundschule und den engagierten Bürgern wird ein modularer Baukasten an Klima-, Energie- und Bildungsprojekten und -maßnahmen erarbeitet. Unterstützend sind der Kreis, die Kommune und die VZ.NRW in die weitere Beratung eingebunden. Gestartet wird mit dem RWE-Bücherschrank - in diesem findet sich ein Fach mit Literatur der Verbraucherzentrale NRW und deren Ratgebern.

Geplant sind Exkursionen, Thementage, Unterrichtseinheiten, „EnergiesparDetektive“, sowie ein „EnergieSparBuch“ für KiTa und Schulkinder. Die Aktion „Hand in Hand“ mit dem Handwerk wird in der KiTa bereits durchgeführt. In Absprache mit der Volksbank Freudenberg und Niederfischbach eG fanden erste Crowdfunding-Planungen statt- ein Projekt wird noch im Sommer angestrebt.

Im Ferienprogramm sollen ebenfalls die themenbezogene Maßnahmen, wie z.B. die Errichtung eines „EnergieLehrWürfel“, das Bauen eines „KlimaMemorys“ und der Besuch des „Lumbricus-Busses“ im Vordergrund stehen. Abgerundet werden die Ideen voraussichtlich mit einer Präsentation der Ergebnisse in Form Veranstaltung im September präsentiert.

 02.04.2016


Hand in Hand durch unser Dorf

In der Dorfgemeinschaft leben und unsere Umwelt gemeinsam bewahren und gestalten, ist eine Prämisse die wir besonders im Kita Alltag sehr schätzen. Die Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Oberfischbach, ist bei Festen, Feiern, Unternehmungen und Anschaffungen für Gebäude und Gelände ein fester Bestandteil gemeinsamen Lebens. Wir profitieren von den Lesepaten (Senioren aus dem Dorf), die wöchentlich auf dem Lesesofa (gesponsert von der ARGE) in unseren Kindern die Liebe zu Büchern wecken. Zu Fuß können wir der Einladungen zu den neugeborenen Ziegenbabys im Stall des Ortsvorstehers folgen, um der Schöpfung einen erlebbaren Rahmen zu geben. Die Reihe lässt sich weiter fortsetzen. Ein besonderer Projekthöhepunkt war in der letzten Woche unser Frühlingsfest. Unterschiedliche „Handwerker“ haben uns einen unvergesslichen Vormittag bereitet:

Zunächst begrüßte uns die Puppe „Lotta“ in einem großen Frühlings-Kreis und sie entdeckte drei Erwachsene, die mit typischen Werkzeugen ausgestattet (Messer, Schere, Kamm) im Kreis saßen. Lotta interviewte die Drei zu ihrer Arbeit. Anschließend wurden die Kinder eingeladen in den umgestalteten Räumen ihrer Kita, diese Berufe näher kennenzulernen;

  • Ein Koch sorgte für das leibliche Wohl: es gab Reibekuchen, die von den Kindern wie Pizza belegt wurde. Im Restaurant der Kita wurde diese mit anderen Leckereien verspeist. Es erübrigt sich darauf hinzuweisen, dass wir mit heimischen Produkten gekocht haben.
  • Eine Friseurin hat den Kindern schöne Gel- oder Flechtfrisuren gemacht. Die Kinder saßen auf einem historischen Friseurstuhl und konnten die Wartezeit mit der Arbeit an Probeköpfen verkürzen.
  • Eine Schneiderin fertigte für die Puppe „Lotta“ ein neues Kuschelkissen und mehrere Deckchen. Die Kinder konnten an unterschiedlichsten Stoffen die Verarbeitung erleben und selbst mit Hand an legen.

Ein bunter und ereignisreicher Vormittag, der den Kindern unvergesslich den Blick auf Handwerksberufe in ihren Lebensalltag holte.

17.03.2016