Startschuß zum Bau der Matschanlage und Bericht zum Experiment Müll


Die evangelische KinderTagesstätte "Arche", die Grundschule Oberfischbach und die Dorfgemeinschaft Oberfischbach (ARGE) erarbeiten im Rahmen von "Dorf ist Energie(klug)" gemeinsam vielfältige Bausteine zur Kinder- und Jugendumweltbildung im Kontext des Klimaschutzes. Hier lautet das Motto: KlimaKids Oberfischbach. Die Sensibilisierung der Kinder für einen guten Umgang mit unserer Umwelt gelingt am besten durch Bewusstsein schaffende Erfahrungen, die den Kindern verdeutlicht, welche Verantwortung jeder von ihnen hat und was Klimaschutz bedeutet (Energiespardetektive, Exkursionen etc.).
Im Rahmen der verschiedenen Bausteine der KlimaKids Oberfischbach ist ein weiteres Projekt, den bisherigen Sandspielplatz der evangelischen KinderTagesstätte "Arche", in einen "Wassererlebnis Spielplatz" umzugestalten. Endlich ist es soweit und der Bagger holt den alten Sand aus der Grube. Die Kinder verfolgen mit Spannung jede Tätigkeit. Noch fehlen ein paar Unterstützer zum Erfolg des Projektes.

Die VR Bank Freudenberg-Oberfischbach unterstützt die Ideen der KlimaKids Oberfischbach und hat gemeinsam ein Crowdfunding-Projekt daraus gemacht.

Hier geht es zur Plattform auf der Sie das Projekt in der KiTa "Arche" unterstützen können.


KlimaKidsOberfischbach - Experiment "Müll"

Bei einem Spaziergang im Wald haben die Kinder der "evang. Kindertagesstäte Arche Oberfischbach" verschiedene Dinge wie z.B. leere Glasflaschen, Dosen Plastikbecher…sogar ein Kleidungsstück gefunden. Die Kinder waren entsetzt und sofort war ihnen klar – das gehört da nicht hin. Wir haben uns daraufhin mit dem Thema Müll beschäftigt und ein Experiment gestartet:

In unserem Garten der Einrichtung haben wir zwei Löcher gegraben. In Eines haben wir den Müll aus dem Wald gegeben und in das Andere Schalen von Bananen, Möhren und andere Obstabfälle. Nach zwei Wochen haben wir die Löcher aufgemacht und konnten beobachten, dass der Biomüll dabei ist zu verrotten und der andere Müll nicht. Dann haben wir die Löcher wieder zugeschaufelt.

Nach weiteren 9 Wochen haben wir gemeinsam zum Abschluss des Projekts die Stellen nochmal geöffnet um nachzusehen. Das Ergebnis: Die Obst- und Gemüseabfälle waren komplett verrottet und die Flaschen, Dosen und Becher jedoch noch fast unverändert geblieben. Daraufhin haben wir den Müll in die entsprechenden Tonnen sortiert: die Plastikbecher in den Gelben Müll, die Dose in den Restmüll und die Glasflaschen haben wir bei einem Spaziergang in den naheliegenden Glascontainer gebracht. Die Vorstellung, dass in unserem Wald über viele Jahre Müll, der nicht verrottet liegen bleibt und „vielleicht sogar Tiere daran sterben“, so die Aussage der Kinder, hat sie sehr lange noch bewegt. Bei jedem Spaziergang werden wir nun aufmerksam gemacht auf achtlos weggeworfenen Müll!! Offensichtlich war dies eine nachhaltige Erfahrung für die Kinder.


22.09.2016
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