Kommunen setzen Bevorrechtigungen für E-Fahrzeuge um


Seit Juni 2015 ist das Gesetz zur Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge, kurz Elektromobilitätsgesetz, in Kraft. Seine Regelungen haben eine besondere Bedeutung für die Kommunen. Denn diese werden nun in die Lage versetzt,  Bevorrechtigungen für Elektrofahrzeuge für das Parken auf öffentlichen Straßen und Wegen im Rahmen des Gesetzes zu ermöglichen. Außerdem können Parkplätze für Elektrofahrzeuge nun rechtssicher ausgewiesen werden.

Umweltschonende Mobilität als Teil der Klimaschutzkonzepte

Einige Städte möchten zügig davon Gebrauch machen, vor Ort ein E-Parkraummanagement umzusetzen. Zu ihnen zählt die Stadt Iserlohn im Märkischen Kreis. Dort wurde die Verwaltung beauftragt,  das gebührenfreie Parken für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet zuzulassen. Die Parkdauer auf den Parkplätzen sollte sich an der Höchstparkdauer von maximal drei Stunden orientieren. In weiteren Städten wie Aachen, Dortmund, Herford und Lüdinghausen wird die Ausweisung diskutiert oder sie wurde sogar bereits auf den Weg gebracht. „Zunehmend binden NRW-Städte eine umweltschonende Mobilität in ihre Klimaschutzkonzepte ein. Mit dem Parkraummanagement für Elektrofahrzeuge, die damit kostenlos parken können, ist ein probates Mittel gegeben, sichtbare Anreize für neue Mobilitätsstrategien zu schaffen.“,  sagt Gerd-Uwe Funk vom Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft der EnergieAgentur.NRW. So ist in Iserlohn die Maßnahme ein Baustein für den Aktionsplan Elektromobilität im Rahmen des EU-Projektes Emobility Works, an dem die Stadt Iserlohn mit 27 europäischen Kommunen teilnimmt.

Dies ist eine Meldung der EA.NRW - Ansprechpartner

Gerd Uwe Funk
Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0209 1672813
funk@get-your-addresses-elsewhere.energieagentur.nrw.de


02.12.2015
LOD